Adventswochenende Stamm Weibilo 2025

Am Freitag, den 05.12., trafen wir uns um 17 Uhr vor dem Material, um gemeinsam in unser diesjähriges Adventswochenende zu starten. Nachdem wir alles Notwendige eingeladen hatten, machten wir uns in guter Stimmung auf den Weg zum Freizeitheim Vorm Eichholz in Owen.

Kaum angekommen, richteten wir uns in Ruhe in den Zimmern ein. Anschließend gab es leckere Maultaschen zum Abendessen und danach versammelten wir uns zur Abendandacht. Den restlichen Abend ließen wir dann ganz entspannt ausklingen – unter anderem mit ein paar Runden Skat.

Der Samstag begann wie immer mit Frühsport an der frischen Morgenluft. Nach einer kurzen Verschnaufpause folgte die Morgenandacht, bevor wir uns beim Frühstück mit Müsli und frischem Obst stärkten. Anschließend starteten die Gilden. Kerzenziehen und Töpfern standen dieses Jahr auf dem Programm. Beide Aktivitäten sorgten dafür, dass wir den ganzen Vormittag und einen großen Teil des Nachmittags kreativ beschäftigt waren. Mittags gab es eine einfache Kaltmahlzeit, bevor wir uns am Abend bei Linsen und Spätzle wieder richtig satt essen konnten. Gut gestärkt machten wir uns schließlich auf den Weg zu unserem jährlichen Stammesthing, bei dem wir unsere Ämter neu verteilten. Vor dem Thing fand noch eine Jungpfadfinder-Aufnahme statt. Zurück in der Hütte wollten wir den restlichen Abend gemütlich mit Tschai und einem leckeren Nachtisch genießen. Doch dann klopfte es unerwartet an der Tür, und der Nikolaus überraschte uns. Er brachte kleine Geschenke mit und hinterließ außerdem einen großen Sack voller Nüsse, was in einer Nussschlacht endete. Nachdem der Nikolaus wieder gegangen war, gingen wir dann – erschöpft vom Thing – schlafen.

Der Sonntag startete wieder mit einer Morgenandacht und einem Frühstück aus Müsli und den verbliebenen Resten vom Vortag. Danach ging es ans gemeinsame Aufräumen und Putzen, sodass das Haus wieder ordentlich übergeben werden konnte. Als Abschluss spielten wir noch ein paar Runden Mäxle und entzündeten ein großes Lagerfeuer, bei dem wir die letzten Stunden unseres Wochenendes genossen. Zum Mittagessen gab es erneut eine Kaltmahlzeit, bevor wir schließlich unsere Sachen packten und die Heimfahrt antraten. Damit ging unser Adventswochenende zu Ende – mit vielen schönen Momenten und einer richtig guten Zeit als Stamm.

Adventswochenende Stamm Erno 2025

Das Adwo des Stammes Erno fand 2025 auf dem Hohenkrähen, der Jugendburg der Pfadfinderschaft Graue Reiter, statt. Vierzehn von uns reisten mit dem Zug an, acht fuhren, weil sie nicht rechtzeitig zum Treffpunkt kommen konnten oder das Material mitbrachten, mit dem Auto. Trotzdem kamen alle fast gleichzeitig, wenn auch alle mit großzügiger Verspätung, an der Burg an. Nachdem das Material schnell ausgeladen war, gab es das traditionelle Essensbuffet mit allerlei Leckereien, von Nudelsalat bis Pizzamuffin. Nach dem Essen hielten wir die Eröffnungsandacht und unser Stammesführer eröffnete die Aktion, dann gingen alle recht zügig ins Bett, da am nächsten Tag einiges an Programm wartete.

Der Morgen startete mit lautem Glockengeläut, welches von den Grauen Reitern kam, die im Haus nebendran ihr eigenes Nikolauswochenende abhielten und sich so weckten. Das war jedoch keineswegs ein Problem, sondern recht praktisch, da so nun alle wach waren. Nach einer kurzen Runde Frühsport und einer Morgenandacht, gab es ein leckeres Frühstück, bestehend aus Rührei mit Speck. Gut gestärkt folgte dann der erste Programmpunkt des Tages, das Geländespiel. In der abenteuerlichen Ruine der Burg, spielten wir, nachdem wir erst einmal die Aussicht bewundern mussten, einige Runden Stratego. Trotz seiner Einfachheit, oder gerade deswegen, hatten wir viel Spaß und das Ausdenken von verschiedenen Strategien, brachte den ein oder anderen Überraschungsmoment. Dann gab es auch schon wieder Mittagessen. Nach dem Mittagessen hielten wir eine kleine Mittagspause ab, bevor es dann mit den Gilden losging. Dieses Mal gab es die Möglichkeiten sein Fressgeschirr zu bemalen, Abzeichen auf die Tracht aufzunähen, einen verlorengegangenen Halstuchring neu zu basteln oder, für die die in der folgenden Woche Klassenarbeiten schrieben, zu lernen.  Währenddessen war die Küche schon fleißig dabei das Abendessen vorzubereiten.

Wie immer, verging die Zeit wie im Flug und schon war es Abend und ein leckeres Vier-Gänge-Menü wartete auf uns. Unsere Köche Jonas, Berno und Tobi hatten sich wirklich ins Zeug gelegt und servierten uns Baguette mit verschiedenen selbstgemachten Aufstrichen, eine Kürbissuppe und als Hauptgang bestehend aus Schweinebraten mit einer schier unendlichen Menge an Knödeln. Nach dieser Schlemmerei waren alle pappsatt, sodass mit dem Nachtisch noch gewartet wurde. Doch Zeit für großartig Ausruhen war nicht, da unser Thing anstand. Deshalb machten wir uns recht bald schon im Schweigemarsch auf den Weg zum Andachtsplatz. Passend zum folgenden Thing hörten wir eine Andacht über „demokratische Teilhabe“.

Beim Thing wurde unsere alte Stammesführung nach drei Jahren im Amt herzlichst anerkennend entlastet und eine neue, junge Stammesführung, bestehend aus Arvid als Stammesführer und berno als seinem Stellvertreter gewählt. Die alte Stammesführung wünscht ihren Nachfolgern Gut Pfad und Gottes Segen! Während der Thingpause gab es dann auch noch Apfeltiramisu als Nachtisch und einen kleinen Besuch vom Nikolaus, der ein paar Gaben für uns hatte. Nach dem Thing sangen wir noch alle gemeinsam, ehe wir dann müde, aber zufrieden ins Bett gingen.

Der Sonntag war geprägt vom Aufräumen und Putzen. Wie immer dauerte es lange, bis alles Geschirr und alle Töpfe sauber gespült waren und so kamen wir punktgenau um zwölfe erst los. Die Heimfahrt verlief für alle reibungslos und so ging auch dieses Jahr wieder ein schönes Adventswochenende zu Ende.

Adventswochenende Stamm Agnes 2025

Am Freitag, den 5. Dezember, trafen wir uns um 15 Uhr am Bahnhof in Waiblingen, um gemeinsam nach Großerlach zu fahren. Von der Bushaltestelle aus machten wir uns zu Fuß auf den Weg zur Sägemühle des CJVM Neustadt.

Nachdem wir unsere Zimmer bezogen hatten, stärkten wir uns am vielfältigen Buffet, zu dem jeder etwas beigetragen hatte. Anschließend stand das traditionelle Schrottwichteln auf dem Programm, bei dem wieder einige kuriose Geschenke zum Vorschein kamen und wir viel zu lachen hatten. Mit einer Abendandacht ließen wir den ersten Tag ausklingen, bevor wir müde in unsere Schlafsäcke fielen.

Der Samstag begann mit Frühsport, gefolgt von einer Morgenandacht und einem gemeinsamen Frühstück. Danach ging es nach draußen zu den Pfadi-Challenges. In kleinen Gruppen bauten wir aus Spaghetti und Marshmallows Türme, wobei der höchste und stabilste Turm den Sieg davontrug. Anschließend traten die Gruppen darin an, wer am schnellsten ein Feuer entfachen konnte. Wieder in der warmen Hütte angekommen, spielten wir noch ein paar Spiele, bevor es Mittagessen gab.

Am Nachmittag standen die Gilden auf dem Programm. Zur Auswahl gab es dieses Jahr Chai-Sirup kochen, Plätzchen backen, Fimo-Weihnachtsbaumanhänger für die Waldweihnacht gestalten, Sterne aus Toilettenpapierrollen basteln sowie Weihnachtskarten herstellen. Im Anschluss spielten wir alle gemeinsam eine große Runde Werwolf, bevor wir zum Abendessen übergingen.

Ein wichtiger Programmpunkt folgte danach: die Aufnahmen. Fünf Sipplinge der Sippe Merino wurden feierlich in den Stand der Jungpfadfinder aufgenommen. Anschließend machten wir uns auf den Rückweg zur Hütte, tranken Tschai, genossen Nachtisch und sangen noch einige Lieder.

Am Sonntagmorgen packten wir unsere Sachen, hielten unser Thing ab und wählten die neue Stammesführung: Greta als Stammesführerin und Lina als ihre Stellvertreterin. Nachdem wir die Hütte geputzt hatten, machten wir uns schließlich wieder auf den Weg nach Waiblingen.

Gautag 2025

Am Samstag den 20.09 fand unser diesjähriger Gautag statt. Um 10 Uhr haben wir uns am Bahnhof getroffen und sind gemeinsam mit der Bahn nach Weiler gefahren. Von dort aus sind wir zum Oskar-Frech-Schwimmbad gelaufen, wo wir den Vormittag verbrachten. Bei verschiedenen Spielen gab es viel Wasseraction und wir haben das Schwimmbad ordentlich aufgewirbelt.

Anschließend sind wir wieder zum Bahnhof gelaufen und mit der Bahn zum Bahnhof Stetten/Beinstein gefahren, um von dort aus nach Stetten zu laufen. Zuhause bei Wilhelms haben die Ernos ein leckeres schwedisches Essen gekocht, das wir uns schmecken ließen.

Gut gestärkt ging es weiter zum feierlichen Teil des Tages. Wir haben uns für die Aufnahmen bereitgemacht. Es wurden Charli, Marlene, Lasse und Laurence in den Stand des Spähers aufgenommen. Anschließend sind wir wieder zurückgelaufen und haben den Abend mit süßem Nachtisch, heißem Tschai und einer langen, stimmungsvollen Singerunde ausklingen lassen.

Weibilos in Schweden – Zwischen Mücken, Moor und Meisterküche

Wenn man Pfadfinder*innen fragt, was sie im Sommer so machen, kommt oft die gleiche Antwort:

„Ein bisschen wandern, ein bisschen zelten, vielleicht ein bisschen Abenteuer.“

Aber wer 2025 mit uns in Schweden war, weiß – das war nicht „ein bisschen“, das war legendär.

Elf Tage zwischen Sonne, Regen, Mücken, Moor und Köttbullar. Zwischen Lachanfällen, Lagerfeuer und leichtem Wahnsinn.

Eine Reise, die uns alle in Erinnerung bleiben wird.

Hier ist unsere Geschichte.

Tag 1 – Der Start ins Abenteuer

Der erste Tag begrüßte uns mit typisch schwedischem Chaoswetter: Sonne, Regen, Wind – und einer Truppe, die trotzdem Top-Stimmung hatte.

Laurence und Lasse starteten direkt auf Späher-Alleinfahrt, während der Rest sich zur ersten Hütte an einem See durchschlug –6 Kilometer durch das Wechselwetter.

Dort erwartete uns Luxus: Feuerholz, Klo und Seeblick!

Das Wort des Tages: Photosynthese – gefolgt von Goldbärendicksaft, weil… naja, Pfadis…

Tag 2 – Durchs Moor und weiter

Mehr Regen als Sonne, aber doppelt so viel Motivation.

Nach einer moorigen Wanderung (Gras bis zum Knöchel, Matsch bis zum Knie) erreichten wir endlich eine Hütte, die nicht nur trocken, sondern richtig gemütlich war.

Nur Florin erwischte’s – Kratzer am Knie, ganz übel.

Das Wort des Tages: Dicksaft.

Tag 3 – Der Tag der Köttbullar und Pfannkuchen

Pissregen, Wind und trotzdem gute Laune – spätestens als wir in Djuras Lasse und Laurence wiedertrafen.

Nach 20 Kilometern, Verlaufen und viel Fluchen beschlossen wir, einfach zur genialen Hütte vom Vortag zurückzukehren.

Dort gab’s dann das kulinarische Highlight: Köttbullar mit Kartoffelbrei, Pfeffersoße, Preiselbeeren und Pfannkuchen zum Nachtisch.

Das Wort des Tages: Mock am Cock.

Tag 4 – Sonne, Schmerzen und Chips

Endlich Sonne! Trotz Muskelkater und diversen Wehwehchen (Rücken, Knie, Füße – alles dabei) erreichten wir den See Tryssjön.

Dort gab’s Gourmetküche à la Pfadi: Gemüseeintopf mit selbstgemachten Kartoffelchips aus Schalen!

Dann wurde geangelt – mit selbstgefangenen Maden. Ergebnis: null Fische, aber viel Gelächter.

Wörter des Tages: dumme Fische und Madenfarmer.

Tag 5 – Bodenloser Geburtstag

Samy hatte Geburtstag! Zur Feier des Tages ging’s nur 9 Kilometer weiter – durch Moor und Matsch, natürlich. Florin ging mit einem Bein baden.

Ziel: eine Hütte mit Sauna! Lasse und Samy waren sofort begeistert.

Das Wort des Tages: Bodenlos – und das gleich doppelt, wegen Weg und Humor.

Tag 6 – Hangry in Börlänge

Sonnig, warm, leicht chaotisch. Wegen zu vieler Kranker und Verletzter wurde spontan umgeplant: Ab ins nächste Dorf zum Trampen und dann nach Borlänge zum Einkaufen.

Abends gab’s Curryreis an der Feuerstelle, geschlafen auf einem Kiesparkplatz, während Mücken das Buffet eröffneten.

Fazit: Sonne gut, Schlafplatz hart, Curryreis top.

Tag 7 – Badetag

Kurz Regen, dann Sonne – perfekt für den Badetag in Leksand!

Vom Regen geweckt, in der Sonne gefrühstückt.

Im See plantschen, Mittag essen, Sonne genießen – pure Erholung.

Zurück in der Hütte vom ersten Tag  gab’s Couscous mit Linsen („Kuss-Kuss-Linsen“).

Das Wort des Tages: 12 Uhr

Tag 8 – Arbeitsteilung wie Profis

Ausschlafen, Sonne genießen, Energie tanken.

Ein Einkaufstrupp lief 15 Kilometer nach Borlänge, ein Wassertrupp ins Dorf – der Rest hackte Holz wie Steinzeitkrieger.

Abends gab’s Tortellini mit Schinken-Sahnesoße – göttlich!

Das Wort des Tages: Auf Späheralleinfahrt gehen.

Tag 9 – Der mentale Verfall beginnt

Die Sonne schien, die Stimmung kippte – von „chillig“ zu „leicht irre“.

Flo verschwand zwei Stunden im Wald, Tim bekam beim Einkaufslisten-Schreiben eine Psychose, und der „verbotene Tisch“ wurde eingeführt.

Abends gab’s Nudeln mit geilem Pesto, dazu viel Gelächter und allgemeine geistige Auflösung.

Das Wort des Tages: Du Escheck.

Tag 10 – Vegan oder nicht vegan, das ist hier die Frage

Wetter wie immer: Sonne, Regen, Wind. Stimmung: Bombe!

Chris, Florin und Lasse gingen 15 km einkaufen, Joscha und Alex holten Wasser, der Rest hackte Holz und spielte Karten.

Abends gab’s Wraps, und die große Debatte begann: „Ist das vegan?“

Daraus entstand das Wort des Tages: Quotenveganer.

Tag 11 – Abschiedsschmaus und Endspurt

Letzter voller Tag! Joscha beendete sein Buch, Konsti und Chris holten Wasser, Flo bastelte sich einen Blumen-Wald-Kranz.

Gemeinsam wurde das große Abschlussessen vorbereitet: Gulasch mit selbst gebackenem Fladenbrot – der Knaller!

Zum Nachtisch: Schichtjoghurt.

Am Abend wurde die Hütte geputzt, gepackt und noch ein letztes Mal gelacht.

Das Wort des Tages: Musst du wissen.

Fazit – Zwischen Moor, Psychose und Spaß

Elf Tage Schweden.  Regen, Sonne, Lachen, Schmerz, Lagerfeuer und legendäre Zitate.

Wir haben gelernt, dass:

– „Abkürzung“ in Schweden nur ein anderes Wort für „Moor“ ist,

– Vegan immer zu Diskussionen führt.

– und dass jeder Tag besser wird, wenn man ihn mit Pfannkuchen beendet.

Ob Köttbullar, Sauna, Moor oder Mücken – diese Fahrt war alles: chaotisch, lustig, herausfordernd und einfach unvergesslich.

Stamm Weibilo – Schwedenfahrt 2025

Jungpfadfinderlager 2025

Vom 1. bis 10. August fand das diesjährige Jungpfadfinderlager bei Wittlingen auf der Schwäbischen Alb für unsere jüngsten Sippen statt. Dabei nahmen die Sippen Merino und Schneefuchs vom Stamm Agnes sowie die Sippe Goldschakal vom Stamm Weibilo teil. Schon am ersten Tag mussten wir im Regen unsere Zelte aufbauen. Trotz des Wetters hatten wir schnell alles geschafft und freuten uns über ein warmes Abendessen.

In den nächsten Tagen bauten wir das Lager weiter aus mit Lagertor, Bannermast, Sitzring, Schwarzem Brett und einem großen Gemeinschaftszelt. Es folgte ein buntes Programm, unter anderem mit dem Pfadilauf und dem Waldläufertag.

Das Wetter blieb spannend, mal Regen, mal Sonne. Wir spielten ein Geländespiel, das wie Siedler von Catan aufgebaut war. Danach ging es auf den zweitägigen Haik. In kleinen Gruppen wanderten wir los und übernachteten an ganz unterschiedlichen Orten. In einer Skihütte, auf einer Wiese oder bei netten Gastgebern.

Nach dem Haik trafen sich alle im Höhenfreibad von Bad Urach wieder. Dort konnten wir endlich wieder richtig duschen, schwimmen und entspannen. Zurück im Lager standen noch ein Detektivspiel, die Aufnahmen und der Chaostag auf dem Programm. Am Abschlussabend gab es ein gemeinsames Essen, und wir ließen das Lager mit einem langen Singeabend ausklingen.

Nach zehn Tagen voller Abenteuer, Regen, Spielen und Lachen wurden wir am Sonntag wieder abgeholt. Alle waren müde, aber glücklich. Es war ein tolles Lager mit vielen schönen Momenten.

Stammesfahrt des Stamm Agnes

Am Sonntag, den 8. Juni, startete unsere diesjährige Stammesfahrt nach Schweden! Nachdem beim Material das Essen und die Planen verteilt waren, machten wir uns auf den Weg zum Waiblinger Bahnhof. Trotz einer kleinen Zugverspätung und einem verpassten Anschluss in Stuttgart kamen wir schließlich über Mannheim und Hamburg im Nachtzug nach Stockholm an.

In Schweden trennten sich unsere Wege dann von den Weibilos und unsere Zugfahrt führte uns weiter über Örebro nach Graphyttan, wo wir dann endlich loswandern konnten. In den folgenden Tagen wanderten wir durch wunderschöne schwedische Wälder, suchten Schlafplätze, kochten über dem Feuer und lernten viele freundliche Einheimische kennen, die uns oft weiterhalfen und manchmal sogar mit einer Scheune zum Übernachten überraschten!

Besonders in Erinnerung ist uns die Nacht an einem See bei Mullhyttan geblieben: Dort konnten wir baden, Wäsche waschen und die Charli und Marlene erzählten von ihrer gelungenen Späheralleinfahrt.

In den darauffolgenden Tagen wanderten wir weiter durch kleine Orte, übernachteten im Wald, in Hütten und sogar einem Clubhaus, gingen noch einmal schwimmen und genossen die langen, hellen Sommerabende. 

Die Rückfahrt wurde dann noch einmal zu einem kleinen Abenteuer. Wegen Zugausfällen mussten wir spontan umplanen und reisten mit mehreren Umstiegen über Kopenhagen und Hamburg zurück. Am Samstagabend, den 21. Juni, kamen wir schließlich müde und mit viel Verspätung, aber glücklich wieder in Waiblingen an.

Zwei Wochen voller Abenteuer, Natur, Gemeinschaft liegen nun hinter uns und werden uns immer im Gedächtnis bleiben.

40-jähriges Jubiläum der Landesmark Schwaben

Vom 30. Mai bis zum 1. Juni feierten wir gemeinsam mit der Landesmark das 40-jährige Bestehen der Landesmark Schwaben direkt bei uns in Waiblingen.

Bereits ab Mittwoch waren einige Pfadis vor Ort, um das Lager in der Talaue aufzubauen. Dabei entstanden unter anderem das Lagertor, die Küche und ein Sitzring.
Am Freitag reisten schließlich rund 200 Pfadis aus ganz Schwaben an. Nachdem die Zelte aufgebaut waren, ließen wir den Abend bei leckerem Essen gemeinsam ausklingen.

Der Samstag bot ein abwechslungsreiches Programm mit vielen spannenden Gilden. Außerdem war das Lager für die Öffentlichkeit geöffnet. Interessierte konnten sich ein Bild von einem Pfadfinderlager machen und bei verschiedenen Mitmachaktionen selbst aktiv werden. Am Nachmittag blickten wir in einer Jubiläumsrede auf 40 Jahre Landesmark zurück. Danach fand der alljährliche Singewettstreit statt, bei dem auch wieder einige Waiblinger Gruppen teilnahmen. Unter anderem belegte der Stamm Agnes mit einem schwedischen und einem deutschen Lied den ersten Platz in der Kategorie der Stämme. Anschließend wurde der Tag bei Chai und einer stimmungsvollen Singerunde am Feuer ausgeklungen.

Nach einem gemeinsamen Gottesdienst am Sonntagvormittag begann wieder der Abbau. Nach und nach verabschiedeten sich alle und traten die Heimreise an. Es war schön, all die vertrauten Gesichter wiederzusehen und sich in entspannter Atmosphäre austauschen zu können.