Adventswochenende Stamm Erno 2025

Das Adwo des Stammes Erno fand 2025 auf dem Hohenkrähen, der Jugendburg der Pfadfinderschaft Graue Reiter, statt. Vierzehn von uns reisten mit dem Zug an, acht fuhren, weil sie nicht rechtzeitig zum Treffpunkt kommen konnten oder das Material mitbrachten, mit dem Auto. Trotzdem kamen alle fast gleichzeitig, wenn auch alle mit großzügiger Verspätung, an der Burg an. Nachdem das Material schnell ausgeladen war, gab es das traditionelle Essensbuffet mit allerlei Leckereien, von Nudelsalat bis Pizzamuffin. Nach dem Essen hielten wir die Eröffnungsandacht und unser Stammesführer eröffnete die Aktion, dann gingen alle recht zügig ins Bett, da am nächsten Tag einiges an Programm wartete.

Der Morgen startete mit lautem Glockengeläut, welches von den Grauen Reitern kam, die im Haus nebendran ihr eigenes Nikolauswochenende abhielten und sich so weckten. Das war jedoch keineswegs ein Problem, sondern recht praktisch, da so nun alle wach waren. Nach einer kurzen Runde Frühsport und einer Morgenandacht, gab es ein leckeres Frühstück, bestehend aus Rührei mit Speck. Gut gestärkt folgte dann der erste Programmpunkt des Tages, das Geländespiel. In der abenteuerlichen Ruine der Burg, spielten wir, nachdem wir erst einmal die Aussicht bewundern mussten, einige Runden Stratego. Trotz seiner Einfachheit, oder gerade deswegen, hatten wir viel Spaß und das Ausdenken von verschiedenen Strategien, brachte den ein oder anderen Überraschungsmoment. Dann gab es auch schon wieder Mittagessen. Nach dem Mittagessen hielten wir eine kleine Mittagspause ab, bevor es dann mit den Gilden losging. Dieses Mal gab es die Möglichkeiten sein Fressgeschirr zu bemalen, Abzeichen auf die Tracht aufzunähen, einen verlorengegangenen Halstuchring neu zu basteln oder, für die die in der folgenden Woche Klassenarbeiten schrieben, zu lernen.  Währenddessen war die Küche schon fleißig dabei das Abendessen vorzubereiten.

Wie immer, verging die Zeit wie im Flug und schon war es Abend und ein leckeres Vier-Gänge-Menü wartete auf uns. Unsere Köche Jonas, Berno und Tobi hatten sich wirklich ins Zeug gelegt und servierten uns Baguette mit verschiedenen selbstgemachten Aufstrichen, eine Kürbissuppe und als Hauptgang bestehend aus Schweinebraten mit einer schier unendlichen Menge an Knödeln. Nach dieser Schlemmerei waren alle pappsatt, sodass mit dem Nachtisch noch gewartet wurde. Doch Zeit für großartig Ausruhen war nicht, da unser Thing anstand. Deshalb machten wir uns recht bald schon im Schweigemarsch auf den Weg zum Andachtsplatz. Passend zum folgenden Thing hörten wir eine Andacht über „demokratische Teilhabe“.

Beim Thing wurde unsere alte Stammesführung nach drei Jahren im Amt herzlichst anerkennend entlastet und eine neue, junge Stammesführung, bestehend aus Arvid als Stammesführer und berno als seinem Stellvertreter gewählt. Die alte Stammesführung wünscht ihren Nachfolgern Gut Pfad und Gottes Segen! Während der Thingpause gab es dann auch noch Apfeltiramisu als Nachtisch und einen kleinen Besuch vom Nikolaus, der ein paar Gaben für uns hatte. Nach dem Thing sangen wir noch alle gemeinsam, ehe wir dann müde, aber zufrieden ins Bett gingen.

Der Sonntag war geprägt vom Aufräumen und Putzen. Wie immer dauerte es lange, bis alles Geschirr und alle Töpfe sauber gespült waren und so kamen wir punktgenau um zwölfe erst los. Die Heimfahrt verlief für alle reibungslos und so ging auch dieses Jahr wieder ein schönes Adventswochenende zu Ende.