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Jugendbewegung vor der CPD

kurze zusammenfassung von nick

Vor dem 1. Weltkrieg (1883) wurde der CVJM als Reaktion auf die soziale Not und das nachlassende Interesse der Jugendlichen zur Kirche gegründet.

Später gründete ein Gymnasiallehrer einen Wanderverein zur Auflockerung des Unterrichtes. Im laufe der Zeit verwandelte sich dieser Verein über die „Alt-wandervögel“, zu dem Verband der Deutschen Wandervögel.
Der als Gründer der Pfadfinder geltende „Sir Robert Stephenson Smith Baden-Powel (Lord of Gilwell)“ einfach genannt BP, erblickte am 12. 2. 1857 das Licht der Welt. BP war bei der Kavallerie und bildete dort „Scouts“ aus (Soldaten, die Spionagedienste verrichten). BP schrieb zu dieser Zeit ein Buch, zum Ausbilden von Offizieren. Viele Jugendliche lasen dieses Buch, obwohl es nach Ansicht von BP nicht für sie geeignet war. Darum beschloss er ein Buch für Jugendliche zu schreiben.

1907 fand dann das erste Pfadfinderlager in der nähe von London statt. An diesem Lager beteiligten sich 22 Jugendliche aus verschiedenen Gesellschaftsgruppen. Im Jahr darauf erschien dann BPs Buch, „Scouting for Boys“. Das Buch sollte eine Art Anleitung für eine neue Art der Jugendarbeit sein. BP stellte sich z.B. vor, dass Jugendlichen Verantwortung übertragen wird. Es sollte keine Klassenunterschiede mehr geben, deshalb führte er auch die Tracht ein, damit wenigsten äusserlich alle gleich waren, und er wollte den Jugendlichen das Christentum etwas näher bringen. 1909 wurde dieses Buch dann ins Deutsche übersetzt. Im Jahr darauf wurde der Deutsch Pfadfinderbund (DPB) gegründet.
1914 meldeten sich dann viele Ältere zum Kriegsdienst. Deshalb gab es keine erwachsene Führer mehr. Dadurch wurde eine Annäherung an BPs Vorstellungen der Jugendarbeit erreicht (Jugend führt Jugend).

1921 wurde dann die Christliche Pfadfinderschaft Deutschland (CPD) gegründet, der wir angehören. Die CPD gehörte zu diesem Zeitpunkt noch dem CVJM an.

1933 trat die CPD dann aus dem CVJM aus.
Im 2. Weltkrieg kopierte die HJ dann viele Dinge, die sie bei Pfadfindern oder anderen bündischen Gruppen gesehen hatten.

Während dieser Zeit des 3. Reiches sind die bündischen Gruppen trotz Verboten und Verfolgung nie ganz zum Erliegen gekommen. Nach der Zeit des 3. Reiches 1946 wurden viele Pfadfinderbünde neu gegründet.
1982 teilte sich die CPD in drei verschiedene Bünde: CPB die sich als Verein sahen und traditionelle Begriffe wie z.B.: Sippenführer umbenannten zu Gruppenleiter.

CPD in der weiter gearbeitet wurde wie bisher, und die CP 21 in der die formelle Ordnung wieder in den Mittelpunkt gerückt wurde.
1992 fand dann ein Bündelager statt, mit den zwei andern Bünden, die sich von der CPD 1982 getrennt hatten.

In den drei darauffolgenden Jahren unternahmen die drei Bünde alles Mögliche miteinander, bis sich am 1. 1. 1995 die CPB und die CPD wieder vereinigten.

Im Jahr darauf vereinigten sich dann auch noch die CPD und die CP 21 und waren ab da wieder die einheitliche CPD.