Bericht zum Adwo 2018 des Stammes Armer Konrad

Am Freitagnachmittag trafen wir uns, um gemeinsam Richtung Schwäbische Alb zur Pfadfinerhütte am Plettenberg zu fahren. Nach der Fahrt angekommen, bezogen wir das Matratzenlager und begannen, das Abendessen zu kochen. Während in der Küche Spinat und Kartoffeln gekocht und Rührei gebraten wurde, bildete der Rest zwei Mannschaften, die gegeneinander in Rätsel-, Geschicklichkeits- und Schnelligkeitsspielen antraten. Nachdem die Siegermannschaft feststand, aßen wir gemeinsam zu Abend und saßen noch eine Weile zusammen, bis wir dann alle spätabends ins Bett gingen.
Nach dem Frühsport, der Morgenandacht und dem Frühstück, begannen wir dann, eigene biologisch abbaubare Seife herzustellen. Dafür lösten wir eine Seifenbasis und gossen diese mit unterschiedlichen Farbmitteln und Duftstoffen in Formen. Nach einem kleinen Mittagessen, machten wir uns dann auf den Weg zum Geländespiel, bei dem jeder eine Charakterkarte bekam und dann, in zwei Mannschaften aufgeteilt, versucht wurde, die andere Mannschaftsmitglieder je nach Kartenstärke zu fangen und ins Gefängnis zu bringen. Danach kehrten wir erschöpft zur Hütte zurück und spielten Werwolf, Wizard oder Munchkin.
Der Abschlussabend begann mit einem leckeren Abendessen aus Salat, Rinderbraten, selbstgemachten Spätzle und Rotkraut. Nachdem alle satt waren, machten wir uns auf den Weg zum Aufnahmeplatz. Dort wurden Adrian und Joel als Jungpfadfinder in den Stamm aufgenommen und John erhielt seine Knappennadel. Beim Thing wurden dann die Amtsinhaber entlastet und die Ämter wieder, teilweise neu, besetzt. Wieder zurück in der Hütte gab es Apple Crumble zum Nachtisch und Tschai wurde gekocht. Als wir gerade beim Singen waren, bekamen wir dann Besuch vom Nikolaus, der uns mit Geschenken und einem kleinen Rückblick über das Jahr 2018 beschenkte. Nach der traditionellen Erdnussschlacht gingen wir dann spät nachts ins Bett.
Am nächsten Morgen räumten wir dann alles wieder auf und putzten die Hütte. Nach einem Mittagessen und ein paar Spielen auf der Wiese packten wir unsere Rucksäcke fertig und machten uns auf den Heimweg nach einem schönen Adwo.


Gruß und Gut Pfad
Linus

Stammesherbstfahrt Stamm Armer Konrad 2018

Am Samstagmorgen in den Herbstferien trafen wir uns in Rommelshausen am
Gemeindehaus, um, trotz des Wetterumschwungs, in die nun kalte und verschneite
Auvergne zu fahren. Nach langer Fahrtzeit angekommen, standen wir nachmittags in
Mont-Dore, einem Ort zu Füßen des Puy-de-Sancy Massivs, und verteilten das
Material und das Essen auf die Rucksäcke. Bei gerade mal 0° C und Nebel liefen wir
los, um uns für die erste Nacht einen Schlafplatz zu suchen. Für die Nacht waren -5°
mit Schneesturm angekündigt, weshalb wir einen halbwegs warmen und trockenen
Platz suchen wollten. Die einheimischen Franzosen wollten jedoch nichts mit
Pfadfindern zu tun haben und halfen uns bei unserer Suche leider nicht weiter. Bereits
nach Einbruch der Dunkelheit, es hatte bereits zu schneien begonnen, fanden wir
einen außerhalb gelegenen Reiterhof, bei dem wir in der Reithalle übernachten
durften. Gemeinsam genossen wir unsere vorerst letzten Maultaschen mit dem
Wissen, in der folgenden Woche uns diese sehnlichst beim täglichen Baguette essen
zurückzuwünschen.
Nach einer kalten Nacht stand die erste, und auch schwerste Etappe, unser
Wanderung an. Bei -8° Celsius und Schneesturm ging es über den höchsten Berg der
Auvergne, den Puy-de-Sancy. Der 1889m hohe Berg, etwa 900 Höhenmeter oberhalb
von Mont-Dore, war im Nebel allerdings nicht zu sehen, weshalb wir beinahe blind
von Grat zu Grat wanderten und der Anstieg kein Ende nehmen wollte. Nur
vereinzelt sahen wir Fußspuren im tiefen Schnee und auch sonst kamen uns keine
anderen Wanderer entgegen. Kurz nachdem wir einen als „sehr schwierige Passage“
gekennzeichneten Grat überwunden hatten, der Hunger immer größer wurde und die
Kräfte schrumpften, überlegten wir schon, wieder ins Tal abzusteigen und den
restlichen Weg am nächsten Tag zu versuchen, als wir ein Wanderschild mit der
Beschriftung „Puy-de-Sancy 1km“ entdeckten. Also wanderten wir weiter, das letzte
steile Stück auf den Berg hinauf. Auf der anderen Seite ging es nun wieder hinab ins
Tal nach Super-Besse, wo wir spätnachmittags dann ankamen. Um sich etwas
aufzuwärmen, gingen Jannek, Adrian, John und Jannis in eine Crêperie, während wir
anderen, Lukas, Luis und ich, einen Schlafplatz suchten. Auch diesmal wurden wir
nicht richtig fündig, zum draußen schlafen war es noch zu kalt. Die CreperieBesitzerin
war aber sehr nett und schenkte uns ein leckeres Abendessen, das wir bei
ihr im Lokal essen konnten. Außerdem rief sie den Bürgermeister an, über den wir
eine kleine Wohnung mit sieben Betten erhielten.
Am nächsten Morgen wanderten wir weiter nach Besse en Chandesse, immer noch
im Nebel und bei Minusgraden. Durch verschneite Wälder und an Seen entlang führte
uns der Wanderweg GR 30, dem wir größtenteils während unserer Fahrt folgten. Für
diese Nacht war ein großer Sturm angekündigt, weshalb wir in einer kleinen
Schreinerei übernachteten.
Nach einer stürmischen Nacht wanderten wir nordwärts Richtung Murol. Im
Schneesturm gestartet, riss nach etwa einer Stunde dann aber plötzlich der Himmel
auf und die Sonne schien für uns das erste Mal nach drei Tagen. Durch Tiefschnee
und tief verschneite Wälder wanderten wir nun bei Sonnenschein nach Murol und
weiter zum Lac Chambon, an dem wir kurz vor Sonnenuntergang bei schmelzendem Schnee ankamen. Etwas oberhalb des Sees bauten wir unsere Zelte auf und genossen
die erste schneefreie Nacht am Lagerfeuer bei Chili con Carne.
Nun stand uns unser letzter Streckenabschnitt bevor, bei dem wir über den
Hochgebirgspass Col de la Croix, der für Autos aufgrund des Schnees gesperrt war,
über die Hochebenen wanderten. Der Wind war so stark, dass man sich teilweise
richtig dagegen stemmen musste, dass dieser einen nicht zur Seite drückte. In MontDore
wieder angekommen, übernachteten wir dort noch für eine Nacht und fuhren am
nächsten Morgen Richtung Heimat. Um die lange Strecke etwas aufzuteilen, machten
wir noch Halt in Colmar, einer Stadt in den Vogesen, und übernachteten am Lac
Blanc, der dort etwas in den Bergen liegt.
Nach einer anstregenden, kalten aber auch sehr schönen Woche kamen wir dann
freitags spätnachmittags wieder in Rommelshausen an.

              

Gruß und Gut Pfad
Linus

Adwo 2017 – Siedlung Armer Konrad

Alle Jahre wieder trifft sich auch die Siedlung Armer Konrad zu ihrem traditionellen Adventswochenende, um das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen und gleichzeitig dem kommenden, neuen Jahr erwartungsvoll entgegen zu blicken.

In der schneebedeckten „Hütte am See“, nahe dem Ort Forbach im Schwarzwald, traf man also am Freitagabend ein, um die nächsten 2 Tage in gemütlicher Runde zu verbringen. Abgesehen von den erbitterten Schneeballschlachten, die sich angesichts des winterlichen Wetters angeboten haben.

Neben Programmpunkten wie einem Geländespiel oder dem Basteln eines Insektenhotels waren am Samstagabend natürlich die traditionellen Aufnahmen und das alljährliche Siedlungs-Thing mit der Neuwahl der Ämter wieder Höhepunkt des Adventswochenendes.
Gefeiert wurde der Abend anschließend mit einem köstlichen 3-Gänge-Menü und Tschai.

Gruß und Gut Pfad
Lucian

Vorbericht Gaulager 03.-06.10.2013

Lieber Gau Wirtemberg,

wir vom Neuanfang Armer Konrad laden euch ganz herzlich zum diesjährigen Gaulager ein.

Das Lager wird im Remstal bei Schnait stattfinden. Wir haben viele spannende und erlebnisreiche Dinge für euch vorbereitet und freuen und auf jeden der dabei sein wird.

Den Rundbrief findet ihr hier:
Rundbrief Gaulager

Bis dahin Gut Pfad
Euer Armer Konrad aus Rommelshausen

Neuanfangsfahrt Armer Konrad

Der Neuanfang Armer Konrad hat seine erste Fahrt hinter sich. Wir waren 12 Neuanfänglinge und machten die Salzburger Alpen im Gebiet des Hochkönig unsicher.

Es war wunderschön und mal wieder eine sehr bereichernde Erfahrung.

Gut Pfad