Landesmarklager 2018

In diesem Jahr stand das Landesmarklager (18. bis 26. Mai. 2018 ) unter dem Motto: „Wilder Westen“. Die rund 250 Teilnehmer konnten in den Tagen zwischen Auf- und Abbautag viel Unterschiedliches erleben. Gleich am zweiten Tag gab es einen Baumeistertag, dessen Ergebnisse am folgenden Besuchertag stolz präsentiert werden konnten.
Natürlich durfte auch ein zweitägiger Hajk nicht fehlen (4. und 5. Tag). Danach wurde dann zur Spielidee „Wilder Westen“ übergeleitet: Die Idee stammt aus einer Geschichte von Lucky Luke, in der zwei Konzerne darum wetteifern, wer von ihnen schneller die Telegrafenlinie von Ost nach West bauen kann.
Dazu wurde das Lager in zwei Gruppen geteilt (ATI und PTC). Jede Gruppe konnte Geld durch z.B. Quests erspielen und seine Gruppe dadurch weiter bringen. Natürlich durfte auch ein Banküberfall nicht fehlen.
Das Finale war das Goldrausch-Geländespiel: Aus großen Bottichen voll Sand wurden kleine goldene Steinchen herausgewaschen und von kleinen Gruppen („Kutschen“) in die Stützpunkte gebracht. Dabei konnte man sich die gewaschenen „Goldsteinchen“ natürlich auch gegenseitig abjagen.
Ein ganz besonderes Highlight war diesmal die Aufnahme der Siedlung
„Armer Konrad“ zum Stamm und im Anschluss unser Abschlussessen, das wegen des matschigen Bodens nicht in der Großbaute stattfand, sondern draußen im Regen: Spanferkel mit Kartoffelsalat (trotz Wetter bei guter Laune) für alle!
Alles zusammen waren dieses LamaLa ein voller Erfolg!

ASF-Schichtplan 2018

Der Schichtplan für unseren alljährigen Stand auf dem Altstadtfest (29.06 – 01.07)
ist öffentlich und kann HIER eingesehen werden!

Gutes Gelingen und Gut Pfad!

Altstadtfest 2018

© The Rolacas

Auch dieses Jahr sind wir vom Freundskreis wieder mit Live-Musik, Bewirtung im Keller, Weißwurstfrühstück im Freien, Württemberger Weinbar und Biergarten vorm Altstadtstüble auf dem Altstadtfest vertreten. Wer Lust hat auch mal hinterm Tresen zu stehen darf sich gerne bei uns melden.

Programm Dekanatskeller 2018

Freitag:
19 Uhr Firetruck – Handicap Band Projekt Fröbel-Schule
20 Uhr Tabula Rasa Orchestra – Reggae, Pop, Swing, Ska, Jazz Sound
22 Uhr Fezzmo – Balkan, Klezmer, Gipsy Sound

Samstag:
19 Uhr The Bonominis – Cross Over Party
20 Uhr The Voodo Vicars – Energetic Blues Rock
22 Uhr The Rolacas – Indie Pop

Sonntags:
Weißwurstfrühstück am Bierwagen (Parkplatz vorm Altstadtstüble)

Graue Horde 2018 – Stamm Weibilo

Dieses Jahr war vom 24. – 27.3. mal wieder die Graue Horde.
Zuerst sind wir mit dem Zug in Richtung St. Georgen im Schwarzwald bis nach Triberg gefahren. Dort haben wir dann zuerst dieTriberger Wasserfälle besichtigt und sind dann durch Schnee die restlichen 7 km zu unserer Hütte gewandert,
wo wir den restlichen Stamm trafen, die eine längere Wanderung und eine Nacht unter freiem  Himmel hinter sich hatten. Am nächsten Tag wurden dann die Wettkämpfe abgehalten. Wir haben uns mit den anderen Sippen in den Disziplinen Feuer machen, kochen, Zelt aufbauen, Singen, Theater  spielen und Pfadiwissen gemessen. Den Gesamtsieg konnte sich die Sippe Altaiwiesel sichern, dicht  gefolgt von Sippe Marderhund auf dem 2. Platz und Sippe Feuerwiesel auf dem 3. Platz. Leider war es  am nächsten Tag dann auch schon wieder vorbei und es ging mit dem Zug wieder nach Hause.

Stammestag Stamm Agnes

Am Samstag, dem 03.03. waren 15 Mitglieder aus unserem Stamm zum Schlittschuhlaufen in Esslingen. Alle hatten Spaß beim Fahren auf dem Eis und wir hatten super Wetter. Am Ende durften wir noch den Eiskunstläufern beim Training zuschauen. Insgesamt war es ein sehr schöner Ausflug an unserem Stammestag 2018.

Waldweihnacht 2017

Am 26.12.2017 hat unsere alljährliche Waldweihnacht stattgefunden.
Gegen 17 Uhr trafen wir uns am Waldtheater auf dem Kappelberg, wo wir uns mit einem Tee aufwärmen konnten.
Dann hörten wir eine Andacht vom Stamm Agnes, in der es um Komplimente und ihre Auswirkungen auf uns ging.
Anschließend trafen wir uns wieder im Dietrich-Bonhoeffer-Haus, wo wir leckere Linsen mit Spätzle bekamen und uns die Bilder des vergangenen Jahres anschauten.
Danach ließen wir den Abend bei Kerzenschein und Weihnachtsliedern ausklingen.

Alles in allem war es ein gelungener Abend und ein schöner Abschluss des Jahres.

AdWo 2017 – Stamm Agnes

Das Adwo 2017 war wieder einmal sehr erfolgreich gestaltet, dieses mal von der Sippe Schneehase. Nach dem Ankommen in der CVJM Hütte in Leonberg am Freitag spätnachmittag gab es ein Geländespiel, über das Thema: Kindheitshelden, aufgebaut aus einer Mischung von Stratego und Capture the Flag. Durch Knicklichter sammeln konnte man ein Puzzle mit seiner Gruppe zusammenfügen. Mit einem leckeren Buffet konnten wir den Abend genussvoll beenden.
Am nächsten Tag haben wir nach dem Frühstück mit den Sippenvorstellungen und Kindheitshelden angefangen. Vorstellungen mit Ritterrost, Pippi Langstrumpf, Die Kinder von Bullerbü, Bibi und Tina, Die Pfefferkörner, Petterson und Findus und den Wilden Hühnern waren sehr gelungen. Nach dem Mittagessen gab es die Gilden, mit Deckobällen, Seifen und Kerzen machen, Fressgeschirr bemalen und einer Chill und Wellnesecke. Zum Abschlussessen gab es leckeren Salat und Nudeln mit Mozzarella. Gegen halb 10 ging es zu den Aufnahmen. Dieses Jahr wurden 5 Knappen aufgenommen, die Sippe Schneehase. Mit Tschai und Paradiscreme haben wir diesen Abend ausklingen lassen.
Am Sonntagmorgen hielten wir den Thing ab, Ämter wurden entlastet und neue gewählt. Unseren neuen Stammesführerinnen sind Eva und Paula. Nach dem schnellen Aufräumen und einer schönen Abschlussandacht war unser warmes Zuhause das Ziel. Vielen Dank für das Schöne Adwo 2017.

AdWo 2017 – Stamm Weibilo

Um 16:00 Uhr trafen wir uns am Bahnhof und fuhren ins schön verschneite Flacht bei Weissach. Nach einem kurzen Fußmarsch erreichten wir unsere kleine Hütte die jedoch sehr kalt war.
Fünf Nachzügler kamen am Freitagabend und Samstagmorgen an. Wir richteten schnell unsere Schlaflager hin da es leider keine Betten gab. Zum Abendessen gab es mehr als genug Tortellini mit zwei verschiedenen Soßen. Diese genossen wir mit herrlichem Schneetreiben vor den Fenstern. Danach ging es recht zügig in die Kälte zur Abendandacht. In derselben verschneiten Kälte wurde am nächsten Morgen tüchtig Frühsport betrieben. Vormittags hatten wir ein Gildenprogramm mit Weihnachtsgeschenken basteln, T-Shirts bedrucken und gebrannte Mandeln machen. Nachmittags wurde im Schnee gerauft bei British-Bulldog und Aufnahmegespräche geführt. Nachdem Abschlussessen gekocht von unseren meisterhaften Stammesköchen, welches aus Chinakohl-Orangen-Salat und Sauerkraut mit Blut- und Leberwürsten und Schupfnudeln bestand, zogen wir uns sehr warm an und liefen im Schweigemarsch zu den Aufnahmen und dem Thing. Aufgenommen wurden aus der Sippe Pardelluchs Attila als Jungpfadfinder und in den Stamm und Luca ebenfalls in den Stamm, Milan wurde als Späher bestätigt. Beim anschließenden Stammesthing geführt von Georg, wurden dicht ums Feuer stehend, Markus als neuer Stammesführer und Moritz als sein Stellvertreter gewählt. Wieder im warmen kam überraschenderweise der Nikolaus und verteilte ein paar schöne Geschenke es wurde bei leckerem Tschai, köstlichem Himbeer Panna cotta Nachtisch, einer hervorragenden Erdnussschlacht ein ganze Weile gesungen. Nach schönen Erzählungen über alte Pfadi-Erlebnisse gingen die letzten gegen 3 Uhr schlafen. Am nächsten Morgen wurde gemütlich gefrühstückt, aufgeräumt und geputzt. Anschließen ging es raus in den Schneesturm zum Geländespiel. Danach gab es noch Mittagessen und die Abschlussandacht. Um circa 16:00 Uhr machten sich dann alle auf den Heimweg. Es war ein sehr schönes, verschneites und fröhliches ADWO!

Stammesfahrt der Weibilos – Korsika

Getroffen haben wir Weibilos uns am 27.07.2017 Nachts um 22.00 Uhr, um eine letzte Rucksackkontrolle vorzunehmen. Wir mussten den Flixbus nach Genua um 00:30 vom Flughafen aus nehmen um dann nachts zu fahren. Wir verprachten den ersten Tag in Savone, von wo aus unsere Fähre fuhr, dort machten wir es uns zu fünfzehnt in einem Park bequem und aßen erfrischende Wassermelone, tranken frisches Wasser und füllte unsere Flaschen auf, bevor wir uns abends auf das Schiff, das über Nacht nach L´Île-Rousse übersetzen sollte. Teils auf dem Deck, teils in den Fluren machten wir Pfadfinder es uns zum Schlafen bequem.
Als bereits alle von Board waren, schlief ein Teil von uns seelenruhig auf Deck weiter, bis man uns vom Boot scheuchte. Verschlafen traten wir erstmals auf korsichen Boden und gingen mit unseren vollen, aber noch leichten Rucksäcken gemeinsam frühstücken. Später sollten wir uns in zwei Gruppen teilen. Wie planmäßig, wollte der ältere und erfahrenere Teil unseres Stammes den durchaus sehr anspruchsvollen GR20 durch das korsische Gebirge bewandern um dann an unserem Gemeinsamen Treffpunkt im Inselinneren anzugelangen. Gleichzeitig ging meine Sippe mit Heiner und mir eine vermeintliche leichtere Route mit größeren Streckenabschnitten entlang der Küste.
Ab diesem Teil kann ich nur für unsere Kleingruppe sprechen. Wir begannen unseren Tag mit einer Zugfahrt in die nördlich gelegene Stadt Calvi, von welche uns ein trockener gerader Weg in den Süden nach Galèria bringen sollte, die Temperaturen von über 36°C machten uns bei unserem Gepäck zu schaffen und wir gelangten letzlich abends in Galèria an. Mit einem Tag verzögerung sollte es am nächsten Tag über die Berge weiter südlich in das 50-Seelendorf Girolatat gehen. Mit vormittaglichen Temperaturen von noch unter 30°C bewältigten wir die ersten Kilometer ganz gut, nachdem jeder einen Liter getrunken und einen weiteren Liter Wasser dabei hatte. Zunächst schien das so auch gut zu gehen, bis die Ersten ihre Trinkflaschen geleert hatte. Nach nun 5 Stunden Marsch wurde uns klar, dass es kein vor und zurück mehr gab. Wir hatten zusammen noch wenige Liter Wasser und eine Auffüllmöglichkeit blieb eine schöne Phantasie, sollte sich aber nicht mehr so schnell bieten. Der Gipfel konnte nicht mehr weit sein, nur noch 50 Höhenmeter, nur noch wenige Kurven. Nach nun zwei Stunden ohne Wasser, verfielen wir nach einer Essenspause in einen erholsamen Schlaf im Schatten. Wir ließen Essen und unnötiges Gewicht in den Bergen, denn wir mussten heute noch auf die andere Seite des Berges wieder zurück an die Küste. Wie wir später erfahren sollten, hatten wir bereits die 40°C Marke erreicht und wir kämpften uns unter widrigen Umstanden und mit letzter, gemeinsamer Kraft an den Gipfel. Wir unterstützen uns gegenseitig und trugen die Rucksäcke anderer um diese zu entlasten.
Zum erstenmal sahen wir das Dorf in das wir sollten. Aber es waren gut 900 Höhenmeter Abstieg und 10 Kilometer Strecke, doch die Sonne stand bereits wenige Finger über dem Meer und die Wege wurden schlechter. Letztlich war das Sonnenlicht nur noch so spärlich und unsere geistige und physische Kraft so beschränkt, dass wir den Weg nicht mehr finden konnten, als plötzlich zwei Sipplinge riefen. Es war ein Engel. Ein übereifriger Profisportler joggte auf dem Berg. Er meinte, er wolle noch schnell auf den Gipfel und würde uns dann den Weg zeigen. Wir müssten aber auch joggen um noch vor der totalen Finsternis im Dorf anzukommen. Er trug drei Rucksäcke und wir joggten. Wir würden es nicht schaffen, denn der Weg war voller Wurzeln und Steine, doch wir mussten. Er rief Freunde dazu, die uns ebenfalls Rucksäcke abnahmen und Wasser brachten. Jetzt waren es nur noch wenige Kilometer und die Sonne war bereits verschwunden und lies uns in den Händen dieser Korsen die uns bis ins Dorf brachten.
Man empfing uns mit Wasser und offenen Gesten, lud uns ein im Dorf zu schlafen und zu Kochen.
Niemand von uns hat jemals so gut geschlafen und Wasser so wertgeschätzt, wie jetzt.
Es folgten nun Tage der Erleichterung. Wir tanken Kraft und Wasser. Mit nun zwei Trinkflaschen machten wir uns weiter auf den Weg. Da man Girolate nur zu Fuß über die Berge oder mit dem Boot erreichen konnte, mussten wir mit dem Boot weiter in die Nächste Stadt. Für ein paar Euro nahm uns ein Lieferboot mit. In Porto angekommen, schafften wir es noch bis Abends in das Bergdorf Piana.
Kochen konnten wir selten, aber in Piana hatten wir Glück und konnten bei einem charmanten älteren Herren im Garten kochen und essen. Aufgrund der besonders hohen Waldbrandgefahr mussten wir auch am nächsten Tag wieder an die Küste, denn in den Bergen, östlich von uns wütenden bereits Brände. Der Abstieg entlang einer Straße war Mühsam und zäh, aber machbar und abends konnten wir heimlich am Strand kochen.
Aufrgund von unseren anfänglichen Verzögerungen und den Waldbränden mussten wir unseren Treffpunkt mit dem Rest des Stammes verlegen und wir trafen uns so ein paar Tage später in Ajaccio.
Dort machten wir zusammen zwei entspannte Tage in einem öffentlichen Park und verbrachten viele Stunden im Schatten oder am Strand. Die Region um Ajaccio brandte regelmäßig und das Risiko dort zu wandern war zu hoch, weshalb wir mit der Bahn in den Norden nach Corte fuhren. Wir mussten noch in einen Ort am See trampen, der etwas nördlich lag. Von dort aus sollte am nächsten Tage eine Wanderung im ganzen Stamm zurück nach Corte stattfinden. Nach kleinen Schwierigkeiten starteten wir eine bildschöne Route in die Berge und erlebten unseren Stamm komplett. Wir hatten wieder etwas zu kämpfen, aber wo ein Wille ist, ist ja bekanntlich auch ein Weg und so schafften wir es trotz der ein oder anderen Qual gemeinsam noch vor Mittag auf den Gipfel. Später badeten wir traumhaft und sollten eine oder mehrer Begegnungen mit Schweinen haben…
Aber was solls… Den Rest und die Heimreise erzählen euch am besten Augenzeugen.
Es hat mich gefreut mit Markus als Stelv. Eine so schöne Fahrt mit den Weibilos machen zu können.
War einfach voller Erlebnisse und Erfahrungen.
Gut Pfad Basti